Samstag, 9. Februar 2008
Diese Abhängigkeit vom Spritzen geht mir auf die Nerven.
Gestern war ich in der Stadt verabredet und danach wollten wir noch ins Kino.
Ich musste dann aber zwischendurch noch nach Hause um mich zu spritzen.
Ähnliche Situationen sind schon öfter vorgekommen.
Da die Spritzen auch im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen kann ich sie nicht einfach mitnehmen und mich unterwegs spritzen.

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Freitag, 1. Februar 2008
Nebenwirkungen
Gestern hab ich mir mal gemeinsam mit meiner Mutter die Nebenwirkungen von Rebif, dem Medikament das ich mir seit ca. 5 Wochen jeden 2. Tag spritze, angeguckt.
Es ist ne ganze Menge, aber Nebenwirkungen treten ja nicht bei jedem auf.

Diese Nebenwirkgungen können ua auftreten:
Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Leberentzündung, Schlafstörungen, Schwindel, Nervosität, Juckreiz, Hautausschlag, Nesselausschlag, Haarausfall, Gefäßerweiterung, Herzklopfen, allergische Reaktionen, Atemnot, Schwäche, Müdigkeit, Depressionen

Ich habe sehr mit Müdigkeit und Kopfschmerzen zu kämpfen. Haarausfall hab ich auch und ab und an Fieber, aber zum Glück bin ich verschont geblieben von Sachen wie Schüttelfrost und Ausschlag.

Es ist zu hoffen, dass sich die Nebenwirkungen legen.
Durch die Müdigkeit fühle ich mich oft nicht in der Lage mit Freunden etwas zu unternehmen oder ähnliches und das ist, wenn es sich häuft, echt nicht so toll...

http://de.wikipedia.org/wiki/Interferon

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Montag, 28. Januar 2008
Das Ende vom Anfang
Da meine Eltern zu der Zeit im Urlaub waren, war ich froh, dass mein Freund mir in der Zeit zu Seite stand.
Nun erwartete mich eine Woche Krankenhaus ohne irgendetwas zu wissen.
Ich fühlte mich sehr unwohl im Krankenhaus und habe mich dann nach 6 Tagen selbst entlassen ohne mit einem Arzt sprechen zu können.
Eine Schwester gab mir unerlaubterweise den vorläufigen Entlassungsbrief mit, den meinte Mutter, die mittlerweile aus dem Urlaub zurück war, aufmachte und las.
Sie war entsetzt, weil in dem Brief stand, dass ich Multiple Sklerose, kurz MS, habe.
Mir war gar nicht ganz bewusst was das für mich bedeutet.
Ich informierte mich ein bisschen und wusste nun das ich eine unheilbare Nervenkrankheit habe, die häufig zu Lähmungen etc führt und selten sogar tödlich ist.

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wie es weiter ging...
Es dauerte noch ca. 2 Wochen bis zu diesem Termin, aber dann ging alles ganz schnell.
Die Ergebnisse vom MRT wurden direkt mit mir besprochen und der Arzt zeigte mir einige Entzündungen im Kopf und erzählte etwas von alten Narben.
Er erwähnte auch die Möglichkeit einer Hirnhautentzündung.
Als er sagte ich soll direkt am gleichen Tag noch zum Neurologen und ich solle mir aber keine Angst machen, fing ich an mir schon ein bisschen Gedanken zu machen.
Gesagt getan, der Neurologe schickte mich ins Krankenhaus. Er begrüsste mich mit den Worten „Hätte ich das gewusst, hätte ich sie direkt drangenommen“, was mich schon beunruhigte und ich wusste das was bei mir etwas nicht in Ordnung ist. Naja, was soll schon in Ordnung sein bei Entzündungen im Gehirn!?
Ich ging am gleichen Tag noch ins Krankenhaus und wider Erwarten sollte ich direkt da bleiben.

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Der Anfang
Ich weiss nicht mehr genau wann es anfing, aber es war ca. Februar de letzten Jahres, als meine eine Gesichtshälfte taub war. Da ich nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt gehe und das Taubheitsgefühl nach ca. 3 Wochen wieder weg war, ging ich nicht zum Arzt.
Doch es kam wieder und nun dachte ich schon, dass ich vielleicht mal zum Arzt gehen sollte.
Dieser schickte mich dann zum Neurologen.
In der Zwischenzeit breitete sich das taube Gefühl noch weiter aus, so das sich auch das innerer meines Mundes taub anfühlte.
Dazu kam eine Unkontrolliertheit der Beine. Ich stolperte einfach so und hatte auch das Gefühl zu wanken als hätte ich einiges an Alkohol zu mir genommen.
Dieses Gefühl in den Beinen hielt sich auch ca. einen Monat.
Ich wurde sogar beim Rock Am Ring Festival ins Krankenhaus gefahren weil ich das Gefühl in den Beinen beschrieb und auf einige Test der Ärzte dementsprechend reagierte.
Wie erwartet ergab das Röntgen meiner Wirbelsäule nichts, da das Problem ganz woanders lag. Aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Als ich dann endlich den Termin beim Neurologen wahrnahm, schickte dieser mich nach der Untersuchung zum Radiologen, der ein MRT von meinem Kopf machen sollte, um zu überprüfen ob ich Entzündungen im Kopf hatte.

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